Ein Brief an dich - Ein Projekt im Frühjahr / Sommer 2021

Ein Trauerprojekt für alle, die in Zeiten der Pandemie

einen lieben Menschen verloren haben

Was ich dir noch hätte sagen wollen ……….

Was ich dich noch fragen wollte ……….

Was ich dir gewünscht hätte ……….

Wie ich die Zeit der Krankheit erlebt habe ……….                       

Wie ich den Abschied erlebt habe ……….

Wir die Zeit der Trauer erlebe ……….

Wie es mir jetzt geht ………. 

Schreiben Sie einen Brief an den Menschen, um den Sie trauern! 

Halten Sie Erinnerungen fest aus der Zeit der Krankheit, des Abschieds, der Trauer; das dürfen auch Bilder oder Zeichnungen sein. Vieles war und ist in Zeiten der Corona-Pandemie so ganz anders…. 

Wir laden Sie ein, ein Zeitzeugnis zu schaffen und dabei gleichzeitig Ihre eigene, durch die besonderen Gegebenheiten vielleicht erschwerte Trauer zu verarbeiten.

Schicken sie Ihre Briefe oder Ihre Bilder oder Zeichnungen:

·         mit Namen oder ohne,

·         kurz oder lang,

·         handgeschrieben oder getippt

·         auf dem Postweg (ÖHB Düsseldorf-Süd, Cäcilienstr. 1, 40597 Düsseldorf) oder

·         per mail (brief@hospizbewegung-duesseldorf-sued.de) oder

·         oder kommen vorbei nach vorheriger telefonischer Terminabsprache (0211 – 7022830).

Was passiert mit Ihren Briefen?

In jedem Fall werden die Briefe im Heimatarchiv als Zeitzeugnis aufbewahrt. 

Vielleicht können wir ein kleines Buch herausgeben?!

Vielleicht eine Lesung planen?!

Das hängt ganz von Ihnen und euch ab.  Machen Sie Menschen auf unser Projekt aufmerksam, auch Kinder und Jugendliche. 

Bei Rückfragen sind wir telefonisch erreichbar unter 0211-7022830.

Mitgliederversammlung 2020

Die diesjährige Mitgliederversammlung fand am 01.10.2020 um 19 Uhr in der St.-Matthäus-Kirche in Düsseldorf-Garath statt.

Nach dem Bericht aus dem Vorstand und dem der Koordinatorinnen wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

 

Mitglieder DHPF
Mitglieder DHPF

Fusion Runder Tisch Palliative Versorgung und Hospizforum

 

Der Runde Tisch Palliative Versorgung in Düsseldorf (gegründet 2010) und das Düsseldorfer Hospizforum (seit 2000) haben sich jetzt auch organisatorisch zusammengeschlossen. Parallel hatten die beiden Gremien an einer Verbesserung der hospizlichen und palliativen Versorgung für schwerstkranke und sterbende Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger gearbeitet. So setzen sich die bisher im Hospizforum zusammengeschlossenen ambulanten und stationär tätigen Hospizdienste haupt- und ehrenamtlich für eine menschenwürdige Begleitung in vertrauter Umgebung ein. Der Runde Tisch wirkte als eine Erweiterung dieses Arbeitskreises um weitere in Düsseldorf engagierte Netzwerkpartner, wie zum Beispiel Wohlfahrtsverbände und Kliniken in Düsseldorf. Dr. Nada Ralic (Runder Tisch) und Franz-Josef Conrads (Hospizforum) leiteten in den vergangenen Jahren beide Gremien. Die Erkenntnis, dass palliative Versorgung und hospizliche Begleitung zwei Seiten einer Medaille darstellen, motivierte die Beteiligten schließlich zu einer engeren Zusammenarbeit.

In den Räumen der Versöhnungskirche der Diakonie Düsseldorf stimmten die Vertreter von Hospizvereinen, Palliativmedizinern und Trägern stationärer und ambulanter Dienste jetzt der Fusion beider Gruppen zu. Um die hospizliche und palliative Versorgung in der Landeshauptstadt noch besser zu gestalten und um die Synergien der haupt- und ehrenamtlichen Helfer noch stärker zu nutzen, gibt es nun das „Düsseldorfer Hospiz- und Palliativforum“  - DHPF.

Im Hinblick auf das aktuelle Urteil des Bundesverfassungsgerichts (§217 des Strafgesetzbuchs - Geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung), wird sich das Düsseldorfer Hospiz- und Palliativforum „intensiv mit den zu erwartenden neuen Eingaben im Bundestag auseinandersetzen mit dem Ziel, Kommerz auf diesem Gebiet zu unterbinden und den Betroffenen sowie den Begleitern mehr Sicherheit zu geben“, so Claudius Löns, Palliativmediziner in Düsseldorf. Hierzu stellt sich das Düsseldorfer Hospiz- und Palliativforum als Diskussionspartner zur Verfügung.

Unter der Leitung von Anita Kramer (Ökumenische Hospizbewegung Düsseldorf-Süd) und Barbara Krug (EVK Düsseldorf) werden zukünftig vier Facharbeitsgruppen daran arbeiten, hospizliche Themen und die palliative - pflegerische wie medizinische - Versorgung in Düsseldorf weiter ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen.

 

 

Welche Spur möchte ich hinterlassen?
Welche Spur möchte ich hinterlassen?

Ausstellung "Hoffnungsvoll und seelenschwer" 4.-8. März 2020

Am Mittwoch, 4.3.2020, durfte die Ökumenische Hospizbewegung Düsseldorf-Süd e.V. im Rahmen einer Veranstaltung des katholischen Netzwerkes die Wanderausstellung „Hoffnungsvoll und Seelenschwer“ in der Kapelle des Universitätsklinikums Düsseldorf feierlich eröffnen. „Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur, doch mit dem Tod der andern muss man leben“, zitierte Herr Pfeiffer von der ASG Mascha Kaléko in seiner Eröffnungsansprache. Besucher der Ausstellung können genau diesem Gedanken auf die Spur gehen: Was machen Abschiede, Trennungen und der Tod mit uns? Was lässt uns hoffen, macht schwer und was hilft der Seele?

Über mehrere Monate sammelte der Bundesverband für Trauerbegleitungen e.V. Bilder und Geschichten, die sich in dieser Ausstellung wiederfinden lassen. Trauerbegleiter aus ganz Deutschland geben einen Einblick in persönliche Kraftquellen, hinderliche Stolpersteine, erfahrene Achtsamkeit und mitunter hart erlernte Selbstfürsorge. Eine ausgelegte Sandspur in der Mitte der Kapelle und Karten mit der Frage "Welche Spur will ich hinterlassen?" laden jeden Besucher ein, sich hier oder auch später mit dieser Frage auseinanderzusetzen. 

Neben vielen zugewandten und interessierten Menschen aus dem Hospiz- und Palliativbereich ließ sich auch die ein oder andere BesucherIn der Kapelle – von der Ausstellung überrascht – spontan auf Texte ein oder fand Trost und Ausblick in den Bildern.

 

Anita Kramer

öhb-konzert
öhb-konzert

Konzert am 1. März in der St.-Matthäus-Kirche

Der Kammerchor Musica Audiens unter der Leitung von Ortrud Heskamp präsentierte Werke von Johann Sebastian Bach, Heinrich Schütz u.a.; ganz besonders beeindruckte am Schluss der Choral "Denn er hat seinen Engeln befohlen" von Mendelssohn-Bartholdy.

Bei der Auswahl der Stücke hat sich der Chor - so Ortrud Heskamp in ihren einführenden Worten - am Leitgedanken der ÖHB Gesehen - Getragen - Geborgen  orientiert. Der 2. Vorsitzende Joachim Ludewig sprach den Vortragenden großen Respekt und Dank für die Darbietungen aus. Dank auch allen, die den Weg in die Matthäus-Kirche gefunden haben und durch ihre Spende die Arbeit der ÖHB unterstützt haben.

Angelika Ockel

Ehrung Waltraud Wülfing

Unsere Ehrenvorsitzende Waltraud Wülfing wurde für ihr ehrenamtliches Engagement mit der Bundesverdienstmedaille ausgezeichnet.

Näheres dazu finden Sie hier