Termine unter Corona

Das Hospizcafé bleibt weiterhin geschlossen.

Treffen mit Ehrenamtlichen finden wieder statt.

Der Trauergesprächskreis findet wieder statt. Aufgrund der besonderen Situation unter Corona bitten wir um Anmeldung. Tel.: 0211-702 28 30

Wir sind ansprechbar und an Ihrer Seite - trotz Einschränkungen.

Rufen Sie uns an:  0211 - 702 28 30  oder per mail:  kontakt@hospizbewegung-duesseldorf-sued.de

 

Letzte-Hilfe-Kurs

Wir veranstalten regelmäßig "Letzte Hilfe" - Kurse.

Termine geben wir zeitnah bekannt.

Rufen sie uns an unter 0211 - 702 28 30

 

 

Informationen zu den Kursen erhalten Sie  unter:  https://www.letztehilfe.info/

 

 

Befähigungskurs für ehrenamtliche Mitarbeit

Gruppe homepage

Wir veranstalten regelmäßig neue Kurse zur Befähigung ehrenamtlicher Mitarbeiter.

Ein neuer Grundkurs ist ab Oktober 2020 geplant.

 

Der Aufbaukurs findet ab Frühjahr 2021 statt.

 

Bitte sprechen sie uns an: Telefon 0211-7022830  oder  per Email: kontakt@hospizbewegung-duesseldorf-sued.de 

 

 

Mitgliederversammlung 2020

Die diesjährige Mitgliederversammlung findet am 01.10.2020 um 19 Uhr in der St.-Matthäus-Kirche in Düsseldorf-Garath statt. Die Sitzung ist nicht öffentlich. Die Mitglieder erhalten Einladungen und werden gebeten, sich anzumelden.

 

Sterbegleitung in Düsseldorf

Folgender Text wurde veröffentlicht in RP ONLINE, 11. Mai 2020

Hospizdienste arbeiten auch in Corona -  Zeiten

Düsseldorf. Die Mitarbeiter begleiten weiterhin sterbenskranke Menschen und ihre Angehörigen. Das ist zurzeit vor allen Dingen im privaten häuslichen Umfeld gut möglich. Aber auch neue Wege werden ausprobiert, um Menschen in dieser Ausnahmesituation zu unterstützen.

von Julia Brabeck

Der Wunsch von vielen todkranker Menschen ist es, die letzten Tage ihres Lebens in einer vertrauten Umgebung zu verbringen. Dieses Umfeld gibt ihnen Sicherheit und Halt. Das Anliegen, daheim zu sterben, ist zurzeit besonders groß, da die Sterbenden befürchten, im Krankenhaus oder einer Pflegeeinrichtung aufgrund der Corona-Verordnungen nur sehr eingeschränkt von ihren Angehörigen besucht und begleitet werden zu können. „Den letzten Weg muss dennoch niemand alleine gehen, denn wir bieten weiterhin unsere Hilfen an – unabhängig vom Glauben oder der Herkunft der Hilfesuchenden“, sagt Christina Paul. Sie ist Koordinatorin beim Ökumenischen Hospizdienst Kaiserswerth, einer der fünf ambulanten Hospizvereine in Düsseldorf.

„Ich habe mich unheimlich gut betreut gefühlt und würde mir wünschen, dass viele Menschen rechtzeitig auf diese Hilfe zurückgreifen und nicht alleine diesen qualvollen Weg gehen“, sagt Werner Stegemann. Der Hospizverein Kaiserswerth hat seine Frau in ihren letzten Lebenswochen und ihn begleitet und den Kontakt zum ambulanten Palliativteam des Evangelischen Krankenhauses (EVK) hergestellt. Da lag schon ein jahrelanger Leidensweg hinter der Sterbenden. „Ich war beeindruckt von der Kompetenz und wie schnell die Mediziner die Situation im Griff hatten. Sie haben meiner Frau einen friedlichen Tod daheim ermöglicht“, sagt Stegemann.

Hilfen In Düsseldorf gibt es fünf ambulante Hospizdienste. Zudem stellen das EVK und die Uniklinik Düsseldorf ambulante Palliativteams.

 Da das Düsseldorfer Hospiz- und Palliativforum (DHPF) zu Beginn der Corona-Pandemie gegründet wurde, gibt es noch keinen gemeinsamen Internetauftritt. Anita Kramer, Sprecherin des DHPF, nimmt deshalb zurzeit Fragen entgegen und vermittelt die zuständigen Hospizdienste. Sie ist per Email erreichbar unter kramer@hospizbewegung-duesseldorf-sued.de oder telefonisch unter 0211 7022830.

Normalerweise begleiten und besuchen die Mitarbeiter die Sterbenden nicht nur daheim, sondern auch in Seniorenheimen und Krankenhäusern. Da dies zurzeit nicht möglich ist, werden neue Wege wie beispielsweise eine Begleitung über Videoschaltungen und mit Telefonaten ausprobiert. „In den vergangenen Wochen führten vor allen Dingen die Koordinatorinnen der Hospizdienste viele Beratungsgespräche zu den belastenden Situationen für Angehörige, die ihre Lieben in den stationären Einrichtungen nicht besuchen konnten oder denen ein Abschied auf verschiedenen Ebenen verwehrt worden war. Das war für die Angehörigen mit viel Leid verbunden“, sagt Anita Kramer, Sprecherin des Düsseldorfer Hospiz- und Palliativforums. In ihm haben sich im Februar unter anderem die stationären und ambulanten Hospizdienste in Düsseldorf und Umgebung Palliativstationen und Trägervereine wie Diakonie und Caritas zusammengeschlossen. Ziel ist es, die kontinuierliche Verbesserung der hospizlichen und palliativen Versorgung der Düsseldorfer Bürger zu erreichen.

 Bis auf die Koordinatorinnen arbeiten bei den Hospizvereinen in der Regel nur Ehrenamtliche mit. „Wir haben Glück, dass wir auch viele jüngere Mitarbeiter haben, die weiterhin Besuche machen dürfen“, sagt Dorothée Marquardt von der Kaiserswerther Hospizgruppe. Allerdings ist die Gewinnung von neuen Mitarbeitern im Moment so gut wie unmöglich, da die bereits angelaufene Schulung der neuen Ehrenamtlichen abgebrochen werden musste. Normalerweise besuchen diese einen Kursus, der rund 100 Stunden umfasst und neben theoretischen Einheiten auch die Begleitung von schon fertigen Ehrenamtlern in verschiedene Einrichtungen wie Pflegeheime oder Palliativstationen umfasst. „Wir hoffen, dass diese an dem Ehrenamt Interessierten uns erhalten bleiben“, sagt Marquardt. Die Auseinandersetzung mit dem Tod sei wichtig, gerade in der momentanen Zeit. „Hier liegt eine große Chance, Ängsten zu begegnen, Verantwortung zu teilen und einander näher zu kommen“, sagt Kramer.

 

 

ÖHB im Dialog

Jahresthema "Das Ertragen wagen"

Ausgabe Frühjahr 2020

 

 

Fusion Runder Tisch Palliative Versorgung und Hospizforum

Mitglieder DHPF
Mitglieder DHPF

 

Der Runde Tisch Palliative Versorgung in Düsseldorf (gegründet 2010) und das Düsseldorfer Hospizforum (seit 2000) haben sich jetzt auch organisatorisch zusammengeschlossen. Parallel hatten die beiden Gremien an einer Verbesserung der hospizlichen und palliativen Versorgung für schwerstkranke und sterbende Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger gearbeitet. So setzen sich die bisher im Hospizforum zusammengeschlossenen ambulanten und stationär tätigen Hospizdienste haupt- und ehrenamtlich für eine menschenwürdige Begleitung in vertrauter Umgebung ein. Der Runde Tisch wirkte als eine Erweiterung dieses Arbeitskreises um weitere in Düsseldorf engagierte Netzwerkpartner, wie zum Beispiel Wohlfahrtsverbände und Kliniken in Düsseldorf. Dr. Nada Ralic (Runder Tisch) und Franz-Josef Conrads (Hospizforum) leiteten in den vergangenen Jahren beide Gremien. Die Erkenntnis, dass palliative Versorgung und hospizliche Begleitung zwei Seiten einer Medaille darstellen, motivierte die Beteiligten schließlich zu einer engeren Zusammenarbeit.

In den Räumen der Versöhnungskirche der Diakonie Düsseldorf stimmten die Vertreter von Hospizvereinen, Palliativmedizinern und Trägern stationärer und ambulanter Dienste jetzt der Fusion beider Gruppen zu. Um die hospizliche und palliative Versorgung in der Landeshauptstadt noch besser zu gestalten und um die Synergien der haupt- und ehrenamtlichen Helfer noch stärker zu nutzen, gibt es nun das „Düsseldorfer Hospiz- und Palliativforum“  - DHPF.

Im Hinblick auf das aktuelle Urteil des Bundesverfassungsgerichts (§217 des Strafgesetzbuchs - Geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung), wird sich das Düsseldorfer Hospiz- und Palliativforum „intensiv mit den zu erwartenden neuen Eingaben im Bundestag auseinandersetzen mit dem Ziel, Kommerz auf diesem Gebiet zu unterbinden und den Betroffenen sowie den Begleitern mehr Sicherheit zu geben“, so Claudius Löns, Palliativmediziner in Düsseldorf. Hierzu stellt sich das Düsseldorfer Hospiz- und Palliativforum als Diskussionspartner zur Verfügung.

Unter der Leitung von Anita Kramer (Ökumenische Hospizbewegung Düsseldorf-Süd) und Barbara Krug (EVK Düsseldorf) werden zukünftig vier Facharbeitsgruppen daran arbeiten, hospizliche Themen und die palliative - pflegerische wie medizinische - Versorgung in Düsseldorf weiter ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen.

 

 

Ausstellung "Hoffnungsvoll und seelenschwer" 4.-8. März 2020

Welche Spur möchte ich hinterlassen?
Welche Spur möchte ich hinterlassen?

Am Mittwoch, 4.3.2020, durfte die Ökumenische Hospizbewegung Düsseldorf-Süd e.V. im Rahmen einer Veranstaltung des katholischen Netzwerkes die Wanderausstellung „Hoffnungsvoll und Seelenschwer“ in der Kapelle des Universitätsklinikums Düsseldorf feierlich eröffnen. „Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur, doch mit dem Tod der andern muss man leben“, zitierte Herr Pfeiffer von der ASG Mascha Kaléko in seiner Eröffnungsansprache. Besucher der Ausstellung können genau diesem Gedanken auf die Spur gehen: Was machen Abschiede, Trennungen und der Tod mit uns? Was lässt uns hoffen, macht schwer und was hilft der Seele?

Über mehrere Monate sammelte der Bundesverband für Trauerbegleitungen e.V. Bilder und Geschichten, die sich in dieser Ausstellung wiederfinden lassen. Trauerbegleiter aus ganz Deutschland geben einen Einblick in persönliche Kraftquellen, hinderliche Stolpersteine, erfahrene Achtsamkeit und mitunter hart erlernte Selbstfürsorge. Eine ausgelegte Sandspur in der Mitte der Kapelle und Karten mit der Frage "Welche Spur will ich hinterlassen?" laden jeden Besucher ein, sich hier oder auch später mit dieser Frage auseinanderzusetzen. 

Neben vielen zugewandten und interessierten Menschen aus dem Hospiz- und Palliativbereich ließ sich auch die ein oder andere BesucherIn der Kapelle – von der Ausstellung überrascht – spontan auf Texte ein oder fand Trost und Ausblick in den Bildern.

 

Anita Kramer

Ausstellungsstücke / Eröffnung

Konzert am 1. März in der St.-Matthäus-Kirche

öhb-konzert

Der Kammerchor Musica Audiens unter der Leitung von Ortrud Heskamp präsentierte Werke von Johann Sebastian Bach, Heinrich Schütz u.a.; ganz besonders beeindruckte am Schluss der Choral "Denn er hat seinen Engeln befohlen" von Mendelssohn-Bartholdy.

Bei der Auswahl der Stücke hat sich der Chor - so Ortrud Heskamp in ihren einführenden Worten - am Leitgedanken der ÖHB Gesehen - Getragen - Geborgen  orientiert. Der 2. Vorsitzende Joachim Ludewig sprach den Vortragenden großen Respekt und Dank für die Darbietungen aus. Dank auch allen, die den Weg in die Matthäus-Kirche gefunden haben und durch ihre Spende die Arbeit der ÖHB unterstützt haben.

Angelika Ockel

Ehrung Waltraud Wülfing

Unsere Ehrenvorsitzende Waltraud Wülfing wurde für ihr ehrenamtliches Engagement mit der Bundesverdienstmedaille ausgezeichnet.

Näheres dazu finden Sie hier

 

Herbstausgabe ÖHB im Dialog

Die Herbstausgabe 2019 unserer Broschüre "ÖHB im Dialog"